RIMAS

Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute möchten wir Sie auf folgende Neuigkeiten hinweisen:

Aktuelle Hinweise zu kommenden Workshops und Trainings
News aus den Projekten des Research Institute for Managing Sustainability (RIMAS)
Impressum

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Aktuelle Hinweise zu kommenden Workshops und Trainings

EASY-ECO Budapest Konferenz 2009: Stakeholder Perspectives in Evaluating Sustainable Development (16. bis 18. Oktober 2009)

Die EASY-ECO Budapest Konferenz 2009 zum Thema "Stakeholder Perspectives in Evaluating Sustainable Development" wird von 16. bis 18. Oktober 2009 in Budapest (Ungarn) abgehalten werden. Die Konferenz wird sich vor allem der Verknüpfung von Corporate Social Responsibility (CSR) und Stakeholder Management mit Evaluation nachhaltiger Entwicklung auf betrieblicher Ebene in Europa widmen. Das attraktive Konferenzprogramm beinhaltet Präsentationen von herausragenden Vortragenden, wie z.B. Alan AtKisson, Peter Hardi, Laszlo Pinter, und Thomas Widmer, um nur einige zu nennen. Für detaillierte Informationen zur EASY-ECO Budapest Konferenz 2009 besuchen Sie bitte die Konferenz-Website http://www.sustainability.eu/easy/?k=conferences&s=budapest (in englischer Sprache).

TeilnehmerInnen, welche sich bis 31. August 2009 registrieren, erhalten eine Ermäßigung von 30% auf den Konferenzbeitrag. Registrieren Sie sich daher noch heute unter http://www.sustainability.eu/easy/?k=application und sichern Sie sich Ihren Platz auf der Konferenz!

Im Rahmen der EASY-ECO Konferenz- und Trainingsserie werden kommendes Jahr drei weitere EASY-ECO Trainings zu Evaluation nachhaltiger Entwicklung stattfinden: Februar 2010 in Trient (Italien), April 2010 in Prag (Tschechische Republik), und Juni 2010 in Tallinn (Estland). Die Anmeldung zu den Trainings sowie zu den davor stattfindenden e-Learning Kursen (zur Vorbereitung der TeilnehmerInnen auf eines der genannten Vor-Ort-Trainings) ist ab Oktober 2009 möglich.


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News aus den Projekten des Research Institute for Managing Sustainability (RIMAS)

Nachhaltigkeits-Monitoring des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms

Das 7.Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung (FP7) ist das wichtigste Forschungsförderprogramm in Europa für die Jahre 2007 bis 2013 und das größte transnationale Forschungsprogramm weltweit (4,7% des EU-Budgets von 2008; insgesamt 50,5 Milliarden Euro). Das FP7 zielt darauf ab, Forschung zu fördern, die einen Beitrag zu den beiden wichtigsten EU Strategien – der Lissabon-Strategie und der Europäischen Nachhaltigkeitsstrategie – leistet. Im Kern des von der Generaldirektion Forschung (DG Research) beauftragten Projekts steht das Aufzeigen von Verbindungen zwischen der Forschung im Rahmen des FP7 und den Zielen der EU Nachhaltigkeitsstrategie. Methodisch wird ein Monitoring-System entwickelt, welches in einem mehrstufigen Bewertungs- und Analyseverfahren, unter Einbindung internationaler ExpertInnen und verschiedener Stakeholder, eine Datenbank aufbaut. Analysen aus dieser Datenbank werden nach verschiedensten Kriterien auf einer öffentlich zugänglichen Internetplattform abrufbar sein. Das Monitoring-System soll die Transparenz der Forschungsergebnisse des FP7 erhöhen sowie die fortlaufende Programmplanung durch Aufzeigen von Wirkungseffekten unterstützen.


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Monitoring Report der europäischen Nachhaltigkeitsstrategie

Im Auftrag von EUROSTAT, dem statistischen Zentralamt der Europäischen Union, erstellt RIMAS gemeinsam mit einem Konsortium bestehend aus dem deutschen Institut für Internationale und Europäische Umweltpolitik (Ecologic), dem schweizerischen Forschungsunternehmen INFRAS und dem in London ansässigen Institute for Public Policy Reserach (ippr) sowie mit Unterstützung eines europäischen Netzwerks renommierter Experten die Monitoring Reports der europäischen Nachhaltigkeitsstrategie für 2009 und 2011.

Die europäische Nachhaltigkeitsstrategie wurde vor zwei Jahren überarbeitet und etabliert Nachhaltige Entwicklung als langfristiges politisches Ziel Europas in Ergänzung zu den Zielen Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit. Um Fortschritte zu messen wurde von Eurostat ein Set europaweiter Indikatoren zur nachhaltigen Entwicklung zusammengestellt. Das Spektrum reicht vom Klimaschutz bis zum Wirtschaftswachstum, von der Finanzierung der Gesundheitssysteme bis zur Artenvielfalt. Diese Daten liegen von allen europäischen Ländern in Zeitreihen der letzten 15-20 Jahre vor.

Ziel dieses Projekts ist es, diese Daten zu analysieren, zu interpretieren und gemeinsame Trends abzuleiten. Damit sollen die Grundlagen für politische Entscheidungen auf nationaler und europäischer Ebene geschaffen werden. Gleichzeitig sollen nachhaltige und nicht-nachhaltige Entwicklungen aufgezeigt und gegenüber Medien und Zivilgesellschaft bekannter gemacht werden. Das Projekt bietet damit ein Monitoring-System der ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklung in Europa und in allen Mitgliedsstaaten.

Der kommende Monitoring Report 2009 wird im 4. Quartal 2009 von Eurostat veröffentlicht werden.


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Die Zukunft der EU Strategie für Nachhaltige Entwicklung - ESDN-Konferenz 2009 "Options and Opportunities for the Future EU Sustainable Development Strategy " im Rahmen der Tschechischen Ratspräsidentschaft in Prag, 17.-19. Juni 2009

Die Jahreskonferenz 2009 des European Sustainable Development Network (ESDN) wurde im Rahmen der Tschechischen EU-Ratspräsidentschaft abgehalten. Insgesamt 120 TeilnehmerInnen aus 30 Ländern diskutierten die Zukunft der EU Strategie für Nachhaltige Entwicklung (EU SDS). Im Vordergrund standen dabei folgende Themen: (a) Die Kohärenz von EU Politikstrategien und die Herausforderungen bei der Umsetzung von integrativen Politikzielen, (b) die Themen und Zielsetzungen für eine Weiterentwicklung der EU SDS sowie (c) eine Reflexion über Governane-Mechanismen und institutionelle Strukturen für die Entwicklung, Umsetzung und das Monitoring der EU SDS auf europäischer als auch auf nationaler und sub-nationaler Ebene. Die ESDN-Konferenz 2009 wurde von RIMAS (das das ESDN Office koordiniert) konzipiert und wissenschaftlich betreut.

Eine Dokumentation der Veranstaltung sowie weiterführende Informationen finden Sie unter auf der ESDN Website.

André Martinuzzi (WU Wien) Elisabeth Freytag (Österr. Lebensministerium) Maria Asenius (Schwedische Staatssekretärin für Europäische Angelegenheiten) Jan Dusik (stv. Tschechischer Umweltminister)

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Bellagio Principles Revisited

Die "Bellagio Principles" wurden vor rund zehn Jahren veröffentlicht. Sie dienen der Evaluation Nachhaltiger Entwicklung und wurden bei einer Vielzahl internationaler Projekte angewandt. Im Frühjahr 2009 wurden sie nun auf Initiative von OECD und des IISD (International Institute for Sustainable Development) aktualisiert. Andre Martinuzzi, Leiter des RIMAS, war als geladener Experte in diesem Prozess beteiligt: "In Europa haben sich verschiedene Evaluationskulturen herausgebildet: Während in den skandinavischen und anglo-amerikanischen Ländern Evaluation ein selbstverständlicher Bestandteil des Policy Cycle ist, wird ihr voller Nutzen in Süd- und Osteuropa noch nicht erkannt. Bei der Evaluation nachhaltiger Entwicklung werden zudem unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Die Bellagio Principles sind daher für Qualitätssicherung und die Ausbildung von EvaluatorInnen von herausragender Bedeutung."

Enrico.Giovannini (Chief Statistician of OECD, 1. Reihe, 3. von links) David Runnalls (President of IISD, 1. Reihe, 4. von links) Simon Briscoe (Statistics Editor at The Financial Times, 1. Reihe, 6. von links) Kenneth Prewitt (Carnegie Professor of Public Affairs at Columbia University, 1. Reihe, 8. von rechts) Andre Martinuzzi (WU Wien, 2. Reihe, 1. von links) Robin Miege (EU DG Environment, 2. Reihe, 5. von links)

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CSR-Stakeholderdialog im Rahmen der Erstellung des neuen österreichischen Leitbildes zu CSR und Nachhaltigkeit

Am 24. Juni 2009 nahmen auf Einladung von respACT – austrian business council for sustainable development fast neunzig interessierte TeilnehmerInnen des österreichischen Stakeholderdialogs im Vista3 die Chance wahr, den aktuellen Stand des neuen österreichischen Leitbildes zu CSR und Nachhaltigkeit zu kommentieren sowie Kritik und Input zu geben. Nach der Präsentation der Inhalte des neuen Leitbildes ging es direkt in kleinere Dialoggruppen. In insgesamt drei Runden wurden in Diskussionen Meinungen ausgetauscht und Feedback eingearbeitet. Abschlussinterviews mit vielen neuen Einsichten in die Ansichten der Anspruchsgruppen der österreichischen Unternehmen rundeten den erfolgreichen zweiten österreichischen Stakeholderdialog ab. „Nach fünf erfolgreichen Workshops mit vierzig UnternehmensvertreterInnen und zehn NGOs im Vorfeld stand der Stakeholderdialog ein weiteres Mal ganz im Zeichen von Offenheit und Transparenz des Prozesses der Leitbilderstellung,“ erklärt Roman H. Mesicek, respACT-Geschäftsführer. Das Team des Research Institute for Managing Sustainability war für den wissenschaftlichen Hintergrund, die Moderation und Dokumentation des CSR Stakeholder Dialogs verantwortlich.

respACT

Im Jahr 2008 initiierte respACT gemeinsam mit der Industriellenvereinigung und der Wirtschaftskammer Österreich, gefördert aus Mitteln von Wirtschafts-, Sozial und Lebensministerium, den CSR-Zukunftsdialog. Seit Oktober 2008 wird nun intensiv an einer Überarbeitung des österreichischen Leitbildes zu CSR und Nachhaltigkeit gearbeitet. Am Ende dieses Prozesses wird im Herbst 2009 ein neues, überarbeitetes CSR-Leitbild der österreichischen Unternehmen vorliegen, welches beim vierten österreichischen CSR-Tag am 23.September veröffentlicht wird. Weiterführende Informationen zum österreichischen CSR-Zukunftsdialog finden Sie unter www.respact.at.


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Wir hoffen, dass diese Informationen auf Ihr Interesse stoßen und bitten Sie, diese an interessierte KollegInnen weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen,
Markus Hametner (im Namen des gesamten RIMAS Teams)

 

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